Innere und äußere Dramen – Wie wir uns von ihnen befreien können und zu innerem Frieden finden

Aus der Blogreihe „No more drama, more peace, please!“, Teil 1

Hast du schon einmal bemerkt, wie oft wir uns als Menschen in Situationen wiederfinden, die uns emotional aufwühlen, die zu Streit, Missverständnissen oder Konflikten führen? Vielfach erscheint es so, als ob das Leben uns immer wieder in Dramen verwickelt. Doch ist dem tatsächlich so? Oder hat es vielleicht mehr mit uns selbst zu tun, als wir uns vorstellen können? 

In diesem Blogbeitrag erfährst du:

  • Warum Menschen Dramen produzieren.
  • Die 5 häufigsten Gründe für Dramen.
  • Wie du erkennst, ob du selbst Dramen produzierst.
  • Erste Impulse für den Weg zu innerem Frieden

Warum produzieren wir Dramen?

Jeder Mensch strebt nach einem Leben, das möglichst sorgenfrei und bestenfalls von vielen Höhen geprägt ist. Die Realität sieht hingegen anders aus, denn der Wechsel aus Höhen und Tiefen gehört zu jedem menschlichen Leben dazu. Auf einiges, was sich in unserem Leben ereignet, haben wir keinen Einfluss. Auf anderes hingegen schon. Der wichtigste Schritt ist zunächst sich genau das bewusst zu machen. Das gilt auch für das Produzieren von Dramen. 

Denn oft sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir selbst die Architekt:innen unserer inneren und äußeren Dramen sind. Hierfür gibt es einige Gründe.

Die 5 häufigsten Gründe für Dramen

1 Unbewusste Glaubenssätze: Viele von uns tragen Überzeugungen in sich, die innere und äußere Konflikte begünstigen. Dazu gehört z. B. „Ich muss immer Recht haben“ oder „Ich bin nicht wichtig genug“. Diese Glaubenssätze führen dazu, dass wir auf Situationen mit Emotionen wie Ärger, Frustration oder Angst reagieren und mit uns selbst oder anderen in einen Konflikt geraten.

4. Angst vor Veränderung: Oftmals wissen wir, wann eine Veränderung für uns (und die anderen Beteiligten) besser wäre. Das Muster selbst dann an etwas oder jemanden festzuhalten, obwohl es sich nicht mehr richtig und stimmig anfühlt, erzeugt Dramen. Im Kern geht es um die Vermeidung sich den unangenehmen Konsequenzen zu stellen und sich mit der Situation ehrlich auseinanderzusetzen.

2. Emotionale Muster: Es gibt Menschen die in bestimmten Situationen immer wieder die gleichen emotionalen Reaktionen zu zeigen – etwa Schuldgefühle, Eifersucht oder Ärger. Diese Muster sind oft tief verwurzelt und laufen unbewusst ab.

3. Vermeidung von Selbstreflexion: Die Schuld stets bei anderen zu suchen, als sich die eigenen Anteile an einer Situation bewusst zu machen, zeugt davon keine Verantwortung übernehmen zu wollen. Die „Fehler“ bei anderen zu suchen, ist der sicherste Weg mit anderen einen Konflikt zu kreieren, der eigentlich auf inneren Konflikten basiert.

5. Opfer-Retter:innen-Dynamiken: Wenn ein Mensch sich stets als Opfer der Umstände betrachtet, können wir sicher sein, dass dieser einen anderen Menschentypus magisch anzieht: jene, die mit der Rolle der Retter:in / des Retters identifiziert sind. Die Retter:innen stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück, um für den Menschen mit der Opferhaltung („Ich schaffe das nicht alleine.“ Oder „Ich weiß nicht, wie es geht.“) Lösungen zu entwickeln und ihr zu helfen. Diese Drama-Dynamiken, die oftmals auf Schuldgefühlen, Erpressungen und Manipulationen beruhen, sind ein recht verbreitetes Phänomen in vielerlei Arten von zwischenmenschlichen Beziehungen.

Wie erkennen wir, dass wir selbst die Produzent:innen unserer Dramen sind?

Der erste Schritt ist die bewusste und ehrliche Beobachtung unserer Gedanken, Gefühle und Reaktionen. Folgende Fragen können für die Selbstreflexion hilfreich sein:

  • „Welche Gedanken habe ich in dieser Situation?“
  • „Welche Gefühle kommen hoch?“
  • „Wie reagiere ich, und warum?“
  • „Erkenne ich Muster, die immer wieder auftreten?“

Wenn du feststellst, dass du häufig in Konflikte verwickelt bist, weil du dich z.B. schnell verletzt oder verärgert fühlst oder feststellst, dass du versuchst andere zu beeinflussen, von etwas zu überzeugen etc., dann kann es dich ein ganzes Stück weiterbringen, wenn du dich mehr mit deinen inneren Dynamiken und ihren Folgen im Außen auseinandersetzt.

Der Weg zu innerem Frieden

Wie du weißt, erkunde ich seit vielen Jahren Wege und Methoden, wie wir unser friedvoll-machtvolles Potenzial entfalten können. Ein friedvolles Inneres setzt voraus, dass wir uns kennen und uns bewusst machen, welche destruktiven Muster uns blockieren und negative Folgen für unser Leben und unsere Beziehungen haben.

Um aus den Dramen des Lebens auszusteigen, sind 6 Aspekte zu beachten. Welche das sind?

innerer Frieden

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Dann lies Teil 2 der Blogreihe „No more drama, more peace, please“hier!

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